Traumatisierungen führen oft dazu, dass Menschen ihren Körper ablehnen oder Angst vor ihm haben. 

Bei Schock-, Entwicklungs- und Bindungstrauma geht es darum,
sich wieder mehr mit seinem Körper zu verbinden.
Damit wird es erst möglich über die Körperempfindungen,
nicht verarbeitete Gefühle wahrzunehmen. Die Wahrnehmung
von Körperempfindungen ist eng verknüpft mit dem Hirnstamm,
dem ältesten Teil des Gehirns, da wo die Traumatisierung
gespeichert ist. Daher wird erstmal das Taumamaterial aktiviert
oder kommt ins Bewusstsein.

Durch eine gemeinsame, langsame und vorsichtige Entkoppelung
kann so, mit der der Integration des Traumas gearbeitet werden.

Diese Annäherung über den Körper führt nach und nach
zur Entkoppelung von Traumaerinnerungen und somit
zum Ankommen des gesamten Nervensystems im Hier und Jetzt.

Der Kern jeder Traumaheilung ist die Rückkehr in den Körper.